Expo 2007Die Expo in Asmara ist das größte kulturelle Event Eritreas. Jedes Jahr im Juli/August treffen sich für zwei Wochen alle neun Ethnikgruppen in Asmara und stellen ihre Kultur vor bei traditionellen Tänzen, mit tradtioneller Kunst und diversen Musikwettbewerben. Eine Veranstaltung, die nicht nur eine Touristenattraktion ist, sondern auch Eritreer aus allen Ecken des Landes nach Asmara führt. Hier aktuelle Bilder der Expo August 2007. 
Eritrea - Das LandEritrea ist das neueste und von anderen afrikanischen Ländern
zu differenzierende Reiseziel für den anspruchsvollen Touristen.
Die jüngste Nation des afrikanischen Kontinents, mit einer langen
historischen Geschichte, ist ein Land der drastischen Kontraste,
reich an Traditionen sowie offenen und gastfreundlichen Menschen.
Das Land ist mit abgelegenen und natürlichen tropischen Stränden,
grünen, fruchtbaren Ebenen und Hügeln und den schönen Gebirgs-
strecken gesegnet. Es ist eine idyllische Landschaft, reich an bunter
Wildnis, vieles davon einzigartig in Eritrea.

Obwohl Tourismus noch in seinen Kinderschuhen steckt - die Gelegenheit, abseits vom Massentourismus zu reisen, undokumentierte alte Denk- mäler zu erforschen, in unberührte und großartige Landschaften aufzu- brechen, im freien Kristallwasser zu tauchen oder um die unbewohnten Inseln zu segeln, ist nicht unbeachtet zu lassen. Die Aussage, dass Eritrea drei Jahreszeiten innerhalb zwei Fahrtstunden bietet, ist nicht eine Prahlerei. In diesen zwei Stunden erreichen Sie von der Küste, die Sie hinter den unberührten und abgelegenen Stränden aalend in der tropischen Sonne lassen, die Hochländer. Während Sie sich vom Meeresspiegel entfernen, führen Sie die üppigen Wälder der Ebenen und der Hügel, das fruchtbare Tal in das Hochland. Bei 2.000 Metern erreichen Sie die kühlen Gebirgshochländer, die das ganze Jahr hin- durch ein angenehmes Klima haben. 
Eritrea wird in drei topographische Bereiche eingeteilt. Entlang der Küste des Roten Meeres finden Sie über 1.000 Kilometer des tropischen Paradieses. Vor der Küste liegen über 350 meistens unbewohnte Inseln, in denen seltene und gefährdete Meeressäugetiere, wie Seekühe, leben. Durch die Mitte des Landes verlaufen die Gebirgsstrecken Eritreas. Hier schwankt das Klima bemerkenswert wenig von Jahreszeit zu Jahreszeit, aber während der Wintermonate können die Temperaturen in der Nacht auf fast 0 Grad fallen. Westlich vom Hochland liegen die fruchtbaren Tiefländer, die sich durch große klimatische Kontraste - hohe Temperaturen im April bis Juni und kühles Wetter im Dezember auszeichnen. Entlang dem Küstenstreifen und den Inseln des Roten Meeres, dem Dahlak Archipel, kann die Temperatur zu über 40 Grad in den heißesten Monaten Juni bis September steigen. In den Hochländern ist Mai der heißeste Monat und der Dezember der kälteste. In den westlichen Tiefländern durchschnittliche Jahrestemperatur von 26 bis 29 Grad. 
In den meisten Gebieten gibt es zwei Regenzeiten, die kurze Regenzeit März bis April und die lange Regenzeit von Juni bis September. Jedoch ist die Küste eine Ausnahme: an der nördlichen Küste regnet es nur in den Wintermonaten, im Süden fällt kaum Niederschlag. Jede der geographischen Zonen bietet unvergleichliche Erlebnisse für den Touristen. An der Küste können Sie den Flavour des exotischen Touchs von Massawa erfahren. Eine sehr geschichtsträchtige Hafenstadt. Sie können sich in der Sonne aalen, eine Kameltour entlang der Küste buchen oder eine erlebnisreiche Tour in die Dankalia Wüste mit dem Jeep unternehmen. Abwechselnd besteht die Möglichkeit einer Segeltour um die Dahlak Inseln, fischen, schnorcheln und tauchen. Entlang der Küste findet man auch unerforschte archäologische Ausgrabungsstätten, die halb im Sand versteckt sind, damit das abenteuerliche einen Hauch an stehen gebliebener Zeit erhält. 
Auf den Ebenen und den Hängen können Sie die malerischen Dörfer besichtigen und in den bunten Basaren stöbern. Oder besichtigen Sie einige von Eritreas berühmten Moscheen, von mittelalterlichen Klöstern und orthodoxen Kirchen. Auf einer Hochebene in den Hochländern liegt Asmara, die Hauptstadt Eritreas, welche ein entspanntes und sicheres Klima zum Erkunden der Region bietet. Gehen Sie bummeln oder bestellen Sie einen typisch italienischen Espresso in einer der zahl- reichen Straßencafes. Asmara umgibt mehrere schöne Aussichtsplateaus, an denen Sie den Anblick der Berge und drastischer Schluchten, in die sich kleine Dörfer einschmiegen, genießen können.
Obgleich der Krieg einen Verlust der Wildnis nach sich zieht, hat Frieden einen sicheren Lebensraum für die Tiere, die Vögel und das Pflanzen- leben zurückgewonnen. Zusätzlich haben Erhaltung und Umweltschutz- programme das fortfahrende Bestehen der eingeborenen Flora und Fauna geschützt. Nach und nach steigt die Zahl an Straußenvögel, Antilopen, Gazellen, Paviane und Affen wieder an. Man hat sogar wieder Leoparden und Zebras gesichtet. 
Über mehrere hundert Jahre kamen Einwanderer über See und Land nach Eritrea und vermischten sich mit den ursprünglichen Einwohnern. Heute gibt es neun ethnische Gruppen deren Geschichte in einer reichen und alten Vergangenheit verwurzelt wird. Jedoch unabhängig vom ethnischen Ursprung leben die unterschiedlichsten Völker friedlich und harmonisch in ihrem eben unabhängigen Staat von Eritrea zusammen. Nach hundert Jahren Kolonial- zeit und 30 Jahre Krieg, haben die Leute einen Stolz in ihren Ausführungen der Vergangenheit und bemühen sich nun einen Zustand zu errichten, der den der Zukunft angemessen ist. Eine Zukunft, die das eines lächelnden Willkommensgrußes auf Besucher miteinschließt. Die eritreische Gast- freundschaft ist legendär und sollte man persönlich erlebt haben.
Eritrea ist von Europa, vom Mittleren Osten und anderen afrikanischen Städten gut erreichbar. Internationale Fluglinien wie Lufthansa, Saudia, Egypt Air und seit April 2003 die nationale Fluggesellschaft Eritrean Airlines fliegen fast täglich Asmara an. Touristen landen normalerweise am Asmara International Airport, von dem Sie verhältnismäßig preiswerte Taxis oder Busse in das Stadtzentrum nehmen können. In Asmara, Massawa und anderen städtischen Regionen gibt es zahlreiche Hotels. Konferenzzentren und Restaurants, die traditionelle eritreische und italienische Gerichte anbieten. Die lokalen Gerichte sind reich an scharfer Soße und werden mit dem Injera, mit seinem würzigen Geschmack serviert. Eritrea ist ein Land der Abenteurer und bietet Erlebnisse, die anderweitig in Afrika so nicht gefunden werden können. Diese Erfahrung sollte man nicht missen!
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